News LVW

19.09.2010

SM-Gold für das Stabteam der Männer und das Weitteam der Frauen

An den Schweizer Team-Meisterschaften in Colombier schlug die LVW doppelt zu und gewann sowohl im Stabhochsprung der Männer wie auch im Weitsprung der Frauen. Dass die Männer gewinnen sollten, stand bereits vor dem Wettkampf fest, denn mit 5.20 m von Patrick Schütz, 5.10 m von Roman Brun und 4.50 m von Daniel Brunner und Reto Ramusch war die LVW der haushohe Favorit mit einem Durchschnitt von ca. beinahe 20 cm Vorsprung auf den stärksten Konkurrenten. Es kam aber beinahe anders. Reto Ramusch sprang etwas ausser Form 4.00m. Danach steigerte Thurgi seine PB nach einer für ihn neuen Erfahrung von 3h Wartezeit auf 4.60m und verbesserte sich damit bei immer schlechter werdenden Bedingungen um 10cm. Als nächstes war die Reihe an Patrick und Roman. Patrick übersprang 4,70 und 4,80m womit der Titel bereits gesichert war mit einem Vorsprung von 10cm oder 3,333cm im Durchschnitt. Roman, der beim Einspringen noch der Überflieger war und zeigte dass 5.20m und 5.30m möglich sind, scheiterte nach einer Wartezeit von 5 Stunden(!) an seiner Anfangshöhe von 4.80m. Da es mittlerweilen bitterkalt und windig war, beendete Patrick seinen Wettkampf ohne weitere Versuche.

 

Das Weitsprunggold der Frauen war weniger selbstverständlich. Die LVWerinnen Valérie Reggel, Estefania Garcia und Cornelia Halbheer hatten den fünften Rang der Meldeliste inne. Geführt wurde diese Liste von den Innerschweizerinnen, gefolgt von den Zürcherinnen, den Walliserinnen und den Bernerinnen. Unterdessen wissen wir aber, dass die zwei jüngsten im Team nicht ganz kampflos SM-Medaillen hergeben, und Valérie war revanchehungrig, nachdem man ihr fälschlicherweise eine MK SM-Medaille vorenthalten hatte (die U23-Gewinnerin durfte nicht regelkonform auch eine Bronzemedaille bei den Frauen entgegennehmen, und unser Prostest kam zu spät!). In der letzten SM des Jahres wurde den LVW-Frauen dann abermals eine Goldmedaille um den Hals gehängt, nachdem sich Valérie, Esti und Cornelia mit einem Durchschnitt von 5.69 m (5.84, 5.68 und 5.57 m) 14 cm vor GG Bern platzierten.

 

Pål Johansen

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