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14.04.2013

Amaru Schenkel optimistisch trotz "verstolpertem" LVW-Debüt

Mit 10,79 Sekunden verlief das Experiment noch nicht nach Wunsch, nachdem er beim Start gestolpert war und das Rennen erst mit grosser Verzögerung hatte aufnehmen können.

 

Der 35-jährige Vereinsrekord von Urs Gisler (10.52s, 1978), ist damit noch einmal "mit dem Schrecken davon gekommen."

 

Schenkel Amaru, Bild: Daniel Mitchell

Bild: Daniel Mitchell

 

 

Das erstklassig besetzte "Chris Brown Bahamas Invitational" in Nassau, organisiert vom gleichnamigen Londoner 4x400m-Olympiasieger, bildete für den bald 25-jährigen Zürcher den ersten Ernstkampf seit der Staffel-SM im letzten September in Davos.

 

Neuer Trainer, neuer Fokus, neuer Verein

Nach Einschätzung seines neuen Coaches Loren Seagrave standen die Chancen 50:50, dass der Start klappen würde. "Ich muss die neu erlernten Bewegungsmuster erst noch verinnerlichen", befand Schenkel und fügte an: "Wenn einmal alles zusammenpasst, kommt es sehr gut." Der mit 10,19 Sekunden zweitschnellste Schweizer aller Zeiten trainiert seit diesem Jahr unter den Fittichen des Sprint-Gurus Seagrave an der renommierten IMG Academy in Bradenton (Florida, USA) und hat seine Technik radikal umgestellt.

 

In den nächsten Wochen sind weitere Meetings in den USA, Kanada und der Karibik geplant, ehe Schenkel Ende Mai in die Schweiz zurückkehrt. Dabei startet der EM-, WM- und Olympiateilnehmer nach sieben Jahren im Dienste des LC Zürich wieder für die LV Winterthur, jenen Verein, in dem er seine Leichtathletik- Karriere im Alter von 12 Jahren begonnen hat. Für den mehrfachen Nachwuchs- Schweizermeister eine "Herzensangelegenheit", wie er betont. Umso mehr, als er den Konktakt zu seinem ersten Trainer und Mentor Peter Spiller nie verloren hat. "Wer weiss, ob ich ohne Pesche überhaupt noch Leichtathletik treiben würde", blickt Schenkel zurück und freut sich auf die Zukunft in den Farben der LVW. Ohne weitere Stolperpartien...

 

 

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