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09.09.2014

6 LVW-Medaillen in Thun

 

Bei den Titelkämpfen der jüngeren Kategorien (U16 und U18) erwiesen sich aus Winterthurer Sicht vor allem die Sprungdisziplinen als medaillenträchtig. So wurden von den sechs LVW-Medaillen in Thun vier in den Sprüngen geholt.

 

Geradezu erwarten konnte man die Goldmedaille im Stabhochsprung von der frischgebackenen Jugendolympiasiegerin Angelica Moser. Sie wurde diesen hohen Erwartungen spielend gerecht, mit übersprungenen 4.00m in ihrem ersten Versuch und bereits als einzige Athletin im Wettkampf, war sie schon U18-Schweizermeisterin. Die nächste Höhe von 4.20m übersprang Angelica dann nicht mehr. Eine zweite Medaille gewann die Andelfingerin im Kugelstossen. Mit 13.21m stiess sie die 3kg-Kugel erstmals über die 13m-Marke und verbesserte damit ihre eigene Bestleistung klar. Für einen sechsten Platz reichte es für die bald 17-Jährige im Weitsprung (5.36m) und mit dem 500g-Speer (38.61m), was ebenfalls zwei neue persönliche Bestleistungen bedeuteten. Im Final über 100m Hürden (0.76m) kam sie leider nicht ins Ziel (Halbfinal 14.64s), dafür sorgte in diesem Lauf Kiana Rösli mit ihrer U18-Bronzemedaille für eine sensationelle Überraschung. Die noch nicht 16-jährige Ossingerin verbesserte ihre Bestleistung im Vorlauf um knapp eine halbe Sekunde (14.16s) und zeigte in den darauf folgenden Läufen ein konstant hohes Niveau. Dies bescherte Kiana die Bronzemedaille (14.21s) in  einem sehr engen Rennen, wo Silber (14.16s) aber auch Rang 5 (14.24s) sehr nahe lagen.

 

Im 200m-Sprint qualifizierte sich Andrea Rutschmann mit 25.97s für den Final, wo sie mit 26.06s schliesslich fünfte wurde.

 

Bei den U18-Männern sorgte Andrin Frei mit seinem Sieg im Stabhochsprung für ein Glanzlicht. Mit 4.40m sprang der Jahresbeste zwar gleich hoch wie sein nächster Konkurrent, konnte aber aufgrund weniger Fehlversuche die Goldmedaille entgegennehmen. Der Seuzacher überquerte die Latte auf jeder Höhe im ersten Versuch, erst bei 4.50m, seiner persönlichen Bestleistung, war für ihn Endstation. Im gleichen Wettkampf schnupperte Teamkollege Adrian Kübler am Podest. Zum zweiten Mal innert einer Woche überquerte der Wildberger gute 4.10m und wurde damit vierter, der Bronzeplatz war aber dann doch noch zu weit weg (4.30m).

 

Im Dreisprung der U18-Kategorie holte Matthias Knöri eine weitere Medaille: Mit 12.80m und zwei Zentimetern Vorsprung rettete er sich mit neuer Bestweite knapp auf den Silberplatz. Ebenfalls im Final stand der 17-Jährige aus Altikon im Weitsprung und im Kugelstossen (5kg), wo ihm 6.06m respektive 13.85m die Ränge 5 und 6 einbrachten.

 

 

 

Ein zweiter Rang im Hochsprung sowie ein Lauf knapp am Podest vorbei im 80m-Sprint ist schliesslich die Bilanz in der U16-Kategorie aus Winterthurer Sicht. Für die Silbermedaille sorgte Nicolas Bertschinger mit übersprungenen 1.75m, auf 1.78m fehlte dann nicht viel. Auch er sicherte sich diese Medaille aufgrund weniger Fehlversuche als der Drittplatzierte. Damit egalisierte der Hettlinger seine Bestleistung aus dem Frühsommer.

 

Äusserst eng war der Zieleinlauf der U16 im 80m. Dabei verpasste Maureen Sigg (10.25s) das Podest nur um eine Hundertstel, die Medaillen gingen mit 10.21s bis 10.24s weg. Die Effretikerin lief dabei in allen drei Läufen exakt die gleiche Zeit.

 

 

 

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