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28.06.2016

Für die LVW an die Europameisterschaften nach Amsterdam

Ein Athlet und zwei Athletinnen aus unseren Reihen dürfen die Schweiz an den Europameisterschaften nächste Woche in Amsterdam repräsentieren. Das ist eine sehr erfreuliche Bilanz, wobei die Vorzeichen und Vorbereitungen den drei AthletInnen nicht unterschiedlicher hätte sein können. Cornelia wurde im Laufe der noch jungen Saison vom Lauf zum Lauf immer schneller, und erreichte die Limite bei der allerletzten Gelegenheit in La Chaux-de-Fonds am letzten Sonntag. Bei ihr ist ein weiterer Exploit vielleicht nicht zu erwarten, aber ein Vorstossen in die Halbfinals oder das Unterbieten der Olympialimite (23.20s) wäre die konsequente Folge ihrer letzten Entwicklung. Bei Valérie liegt die Qualifikation bereits mehr als ein Jahr zurück (Götzis 2015). Durch die Knieoperation  und die momentane Stärke des Siebenkampfteams (Agnou, Züblin, Sprunger und Zeltner) war ein EM-Start eher unwahrscheinlich; die behandelnden swiss athletics Ärzte finden es sogar erstaunlich, dass sie jetzt schon Wettkämpfe macht. Allerdings, da Ellen Sprunger zugunsten der Staffel kein Siebenkampf an der EM macht, weil Michelle Zeltner die EM-Limite nicht schaffte und weil Carolina Agnou seit anfangs Saison nicht auf Touren kommt, lag der Weg offen für Valérie. Sie hat zwar in den letzten paar Wochen erstaunliche Vorschritte gemacht, aber die EM kommt sicher ein paar Wochen zu früh um das Exploit von EM 2014 (6091P) zu wiederholen. Auch Amaru Schenkel hat einen schwierigen Saisonstart gehabt und wurde wie Valérie selektioniert dank eine in 2015 erbrachte Leistung.

 

Cornelia ist als erste dran im Olympiastadion Amsterdam. Am Mittwoch 6. Juli  um 12.10 läuft sie den 200m Vorlauf. Der Halbfinal wäre um 17.30 Uhr. Amaru wird auch am Mittwoch laufen. Sein Start ist um 12.30 Uhr, mit Halbfinal am Donnerstag. Der Siebenkampf von Valérie fängt am Freitag 8. Juli mit 100mH um 12.15 Uhr an.(pj)

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