News LVW

12.07.2017

Spitzenleichtathletik Luzern

In Luzern waren gleich sechs LVWler und LVWlerinnen am Start. Genau wie das Wetter an diesem Abend fiel die Bilanz ganz unterschiedlich aus.

 

Als erstes waren Lisa Kurmann und Corinne Muff über 800 Meter unterwegs. Nachdem die erste Runde langsam gelaufen wurde, übernahm Lisa das Zepter. Auf der Schlussgeraden fehlte ihr dann die Kraft, welche sie für die Führungsarbeit brauchte und wurde in 2:15.07 über fünf Sekunden über ihrer Bestleistung gestoppt. Corinne hingegen hielt sich ständig im Windschatten ihrer Gegnerinnen und konnte das Rennen vor Lisa beenden. Auch sie war eine Sekunde hinter der pB. Ihre Zeit: 2:14.77.

 

Später machten sich Philipp Handler und Aaron Cardona für den 100-Meter-Lauf parat. Während der Vorbereitung kam ein starker Wind von vorne auf. Kurz vor Philes Start goss es in Strömen. Immerhin wechselte der Wind nun die Richtung. Phile lief in 11.29 ins Ziel und konnte gegenüber der letzten Rennen deutlich zulegen (11.48 und 11.52). Er scheint für die WM in London bereit zu sein.

Als Aaron auf die Piste geschickt wurde, regnete es zwar kaum mehr. Bevor er aber richtig los durfte, musste seine Serie drei Fehlstarts (ohne Disqualifikation) über sich ergehen lassen. Deshalb ist die neue Bestleistung von 10.64 hoch einzuschätzen. In diesem Lauf schlug er auch Sprinter, die in dieser Saison schon 40er-Zeiten gelaufen sind. Auch für Aaron war es der letzte Wettkampf vor den U20-Europameisterschaften.

 

Ein halbe Stunde später war Abassia Rahmani auf der Rundbahn. Sie erhielt eine Startgelegenheit über 100 Meter - eigentlich ihre schwächste Disziplin. Und mit einer Saisonbestzeit von 14.73 war sie weit entfernt von ihrer Bestform. Schon im Training am letzten Montag deutete sie aber an, dass die Leistungskurve steil nach oben zeigt. Bei Spitzenleichtathletik konnte Abassia in 14.18 ihre viertbeste Zeit laufen. Somit ist sie schon fast wieder auf ihrem letzjährigen Level angekommen.

 

Als letzte LVWler war Cornelia Halbheer dran. Bei ihr ging es um die WM-Limite über 200 Meter. Die Serieneinteilung war perfekt: Alle Gegnerinnen weisten ein ähnliches Leistungspotenzial aus. Leider war sie mit 23.82 weit von der Limite entfernt (23.10), was sie sich nicht erklären konnte. Etwas Gegenwind konnten für diese Zeit keine Erklärung sein. Nun bleibt ihr noch zehn Tage für den Feinschliff und die Rennen an der Schweizer Meisterschaften. (GP)

 

 

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