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20.08.2018

Para-EM Berlin

Eigentlich bereitet man auf einen Grossanlass so vor, dass man am Tag X zur Stunde Y sein bestes Resultat abrufen kann. Man hat sich dafür auch ein ganzes Jahr vorbereitet, geschwitzt und gekämpft.

Doch wir wissen, dass dies manchmal leider auch nicht klappt.

Abassia hat in der Saisonplanung alles richtig gemacht. In den letzten zwei Wochen konnte sie ihre persönlichen Bestleistungen deutlich verbessern und durfte sich damit berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille an den Para-Europameisterschaften in Berlin machen. Zwei ihrer Konkurrentinnen waren dieses Jahr bereits deutlich schneller gelaufen. Rang 3 lag aber in Reichweite, eine Engländerin war dieses Jahr etwa gleich gut wie Abassia.

Beim Einwärmen und dem Probestart standen alle Ampeln auf Bronze, doch dann verzögerte sich das Startsignal ungewöhnlich lange. Im ungünstigsten Moment verlor Abassia im Block etwas die Balance, der Startschuss fiel und für Abassia hiess es auf den ersten wichtigen Metern zuerst einmal die Spur zu finden. Die Konkurrenz war dann natürlich schon weg und auch ein sehr engagierter Schlussspurt reichte nicht, die an dritter Stelle liegende Engländerin noch einzuholen. Ärgerlich, denn die Bronzemedaille ging in 13.63 weg, einer Zeit, die Abassia im letzten Monat locker drauf hatte. In 13.90 (+0.8) blieb ihr nur der undankbare vierte Platz.

Hätte das Rennen in Y minus einer Sekunde stattgefunden, der Ausgang wäre ein ganz anderer gewesen.

Wir wünschen Abassia, dass sie am Samstag über 200 Meter zeigen kann, welche Fortschritte sie in diesem Jahr gemacht hat. Wir drücken die Daumen.

 

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